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Patientenwünsche im Blickpunkt

Wie lässt sich unser Gesundheitswesen verbessern?
Zwei Aspekte seien hier zunächst einmal genannt:

Patienten/Versicherte/Bürger organisieren sich
Einiges haben "Verbraucher" (Patienten/Krankenversicherte/Bürger) im Gesundheitswesen schon bewegen können. Sie haben ihre "Nachfragemacht" jedoch noch nicht so gut gebündelt. Eine sehr gute Interessenvertretung hingegen lässt sich z.B. den Ärzten, Pharma-Unternehmen und Krankenkassen bescheinigen.
Deshalb: Beteiligen Sie sich aktiv an Veränderungen, organisieren Sie sich (als Patient/Versicherter/Bürger) z.B. durch einen Beitritt zu unserer Patientenorganisation. In Zusammenarbeit mit unserem Dachverband gesundheit aktiv bringen wir Ihre Stimme aktiv in die gesundheitspolitische Diskussion ein.
>> Betrittserklärung

Die Komplementärmedizin wird von einem großen Teil der Bevölkerung sehr geschätzt.
Eine Intensivierung der Forschung für diesen Bereich ist dringend erforderlich

Grundlage für Entscheidungen, welche Leistungen von der Gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden, bilden die nach schulmedizinischen Standards durchgeführten klinischen Studien, die sehr teuer sind. Nur die Pharmaindustrie kann sich solche Studien leisten; sie ist jedoch an patentierbaren und gewinnbringenden Therapien interessiert.
Es sollten mehr Gelder zur Verfügung gestellt werden für die Therapie seltener Erkrankungen, für nicht-medikamentöse Therapien (wie z.b. lebensstilverändernde Verfahren) und die Therapien der Komplementärmedizin, die von einem großen Teil der Bevölkerung sehr geschätzt wird.

Überlegungen zu einer grundlegenden Gesundheitsreform

Eine grundsätzliche (strukturelle) Reform des deutschen Gesundheitswesens ist dringend erforderlich, das zeigt z.B. die wieder aufflammende Diskussion um die "Kopfpauschalen". Wir stellen nachfolgend Überlegungen des Sozialwissenschaftlers Udo Herrmannstorfer vor zu der Frage, wie Eigenverantwortung und Solidarität in ein sinnvolles Verhältnis zueinander gebracht werden können.